Kater Tinitus

Katerbaby Tintus stapfte 2006 in Giesen ganz alleine durch den Schnee als er gefunden und zu unserer Tierärztin gebracht wurde. Von dort zog er direkt bei uns in Elze ein und ist somit unser längster und ältester Mitbewohner .

Die ersten Jahre verbrachte er als "Freigänger-Frettchenkater" in unserem Tierheim bis er plötzlich vor 4 Jahren spurlos verschwand.

Im Dezember 2020 fand ich dann bei Facebook eine Annonce aus Esbeck wo jemand die Besitzer von einem Streunerkater suchte. Als ich mir das beigefügte Bild genauer anschaute erkannte ich unseren Tinitus und so kam er wieder nach Hause. Er erkannte uns sofort, ließ sich von uns kraulen und schnurrte wie ein Großer. Die Finderin beschrieb ihn eher als mürrischen "Hau-Drauf-Typen" und war bei seiner Reaktion auf uns auch der Ansicht, dass es unser "Tinitussy" sein muss.

Leider stellte sich schnell heraus, dass er sehr krank ist und sein Leben hing Sylvester am seidenen Faden.  Aber er hat sich ins Leben zurück gekämpft und sehr gut erholt.

Momentan ist Tinitus freiwillig ein reiner Hauskater, was ihm in Anbetracht seines Alters auch absolut zusteht und mir gut gefällt. 

 

 

 

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Kater Tabby

 

Bei Tabby sind wir uns nicht sicher ob er sich selber als Katze oder als Frettchen definiert.

Konsequent beansprucht er die Gesellschaft von unseren Frettchen für sich und hat das Tierheim als seinen Wohnort gewählt.

Er darf zwar spazirengehen, aber in der Regel  verzichtet er dankend auf Ausflüge, obwohl er trotz seiner Behinderung ein aktiver, bewegungsfreudiger und fröhlicher Geselle ist.

Tabbel zog als Babykater im Jahr 2015 bei uns ein.

  

 

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Katze Lilly

 

Meine Bürofachkraft Lilly kam 2017 als Pflegekatze zu uns weil ihre Halterin obdachlos wurde. Sie war eine reine reine Wohnungskatze aus Hannover und sollte eigentlich wieder zurück zu ihrer Halterin.

Als Lilly jedoch dem Besuch ihres Exfrauchens mit sehr wenig Interesse beiwohnte, erhielt ich einen Tag später die Ansage, dass sie die Lilly nicht mehr zurück haben möchte.

So wurde die Pummelfee Lilly unsere Bürofachkraft, die vorne zur Tür hinaus läuft, um kurz danach an das Bürofenster zu klopfen, weil sie wieder rein möchte.

Da sie keine anderen Katzen in ihrer Nähe duldet, verteidigt sie ihr "Büro" gegen jeden katzenartigen Eindringling. Frettchen, Hunde, Stinktiere und Menschen akzeptiert sie.

 

 

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Die "Wachhunde" Beethoven und Sam

 

Als sich Ende 2019 abzeichnete, dass unsere Hundesenioren Iltschi und Bogdan auf dem Weg zur Regenbogenbrücke sind, aber wir nicht ohne Hunde sein wollten, kam der Wurf Bernhardiner im Bekanntenkreis gerade richtig.

Wir waren die ersten, die sich einen Welpen aussuchen durften und ich musste mich für einen von diesen munteren Plüschbällchen entscheiden. Dabei hatten zwei Babys aus dem Wurf mein Herz erobert.

Unsere Wahl fiel auf Beethoven und am 08.12.2019 zog der tapsige Sonnenschein bei uns in Elze ein.

Leider folgte Anfang 2020 Bogdan unserer Iltschi und Beethoven war ganz alleine. Also rief ich bei der Züchterin an und wie es der Zufall wollte, war ausgerechnet noch der Welpe dort, den ich auch ins Herz geschlossen hatte.

So hatte Beethoven am 19.01.2020 die größte Überraschung seines Lebens als   sein Wurfbrüderchen Sam plötzlich bei uns im Haus stand. Das war eine Freude. Die halbe Nacht tobten sie miteinander herum, um dann aneinander gekuschelt bis zum Frühstück durchzuratzen. 

Diese innige Verbundenheit hält ungebrochen an, selbst jetzt wo sie pubertierende "Krachlatten" sind. 

 

 

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Die Kaninchenfamilie

 

Kaninchen sind natürlich gar keine typischen Mitbewohner für eine Frettchen WG, darum wohnt die kleine Familie auch bei uns im Haupthaus.

Im August 2020 habe ich auf Wunsch meiner Enkel zwei Kaninchen aus einem größeren Bestand aufgenommen. Die restlichen Tiere wurden später leider doch ausgesetzt, wie von den Haltern angekündigt.

Keine drei Wochen später hatten wir fünf Kaninchen.

Der Jonny war inzwischen schon kastriert, als die Hoppel begann ein Nestchen zu bauen und zwei Tage später drei kleinen Nackideis das Leben schenkte.

Es war zu niedlich als die Miniplüschbällchen endlich des Nest verließen und die ersten Hoppelversuche starteten.

Da Kaninchen leider immer noch zu gerne als Spielzeug für Kinder missbraucht werden und oft in viel zu kleinen Käfigen in Kinderzimmern dahin vegetieren, haben wir uns entschlossen die komplette Familie zu behalten.

Der Tierarztbesuch bestätigte uns, dass unsere Kaninchen-Kinder (Bunny, Holly und Poppel) Häsinnen sind. 

Jetzt im Frühjahr werden wir mit Herrn Joniki ein Außengehege bauen, wo sie dann an schönen Tagen noch mehr Hoppelfläche haben und sich richtig austoben können.

Unsere Bernhardiner (besonders Sam) sind von der "Hasenpolizei" und bewachen die kleine Familie, so dass kein Lebewesen unbemerkt ihr Gehege betreten kann.

Unser besonderer Dank geht an meine Nachbarin Susanne Kuhställer, die schon viele Jahre aktiv im Kaninchenschutz ist und uns mit Rat und Tat zur Seite steht.