Die Idee einen Tierschutzverein speziell für Frettchen zu gründen kam unserer 1. Vorsitzenden  (Brigitte Nonnast) anfangs etwas verrückt vor, aber die "Frettchen Suse" (einige von den ganz alten Hasen aus der Frettchenszene kennen sie bestimmt noch) bearbeitete sie so lange, bis Fr. Nonnast sich mit dem Gedanken anfreundete und sie gemeinsam dieses Projekt in Angriff nahmen.

 

Die Grundidee

Da Fr.Nonnast schon seit 1995 Frettchenhalterin ist und bereits ab 1996 kontinuierlich Notfellchen aufnahm, bemerkte sie recht schnell, dass gerade ältere Frettchen (damals zählten sie ab 8 Jahren dazu), sowie Tiere die sich auffällig verhielten ( z.B. jene, welche ihre Zähnchen nicht unter Kontrolle haben und sich in allem verbeißen was ihnen vor die Nase kommt, oder die eine Toilette für einen Deckoartikel halten, den man pfleglichst  ignoriert) und kranke Frettchen oft den Weg zu ihr fanden. Daher hatte Fr. Nonnast ab 1997 in der Regel 15 - 20 Frettchen konstant in ihrer Obhut .

Fr. Wiegand kam erst einige Jahre später auf das Frettchen als Haustier, aber ihre Begeisterung für diese Tierart war grenzenlos und ihr Engagement hoch motiviert. Daher kam ihr sehr schnell der Gedanke, dass wir ein Altenheim für Frettchen benötigen. Beharrlich bearbeitete sie mit dieser Idee ihren gesamten Bekanntenkreis und so begann unsere Vereinsgründung.  Es war eine aufregende und sehr interessante Erfahrung die Satzung für ein "Frettchen Seniorenheim" zu erarbeiten, die den gesetzlichen Vorgaben für einen Tierschutzverein und dem Finanzamt genügten, um den Registereintrag als "e.V." und den Status der Gemeinnützigkeit zu erlangen.

 

Die Realität

Kaum gab es unsere "Frettchen-Arche 2003 e.V" kamen auch auch schon die tragenden Fähen (oft Fundtiere) und junge Rabauken um die Ecke und... Schwupps, war aus unserem angedachten Seniorenheim ein "Frettchen-Kindergarten" geworden. Dies hatte zur Folge, dass wir stärker im ganz normlenTierheimgeschehen (Infogespräche mit Intressenten, Tiervermittlung, Infostände usw.) aktiv werden mussten. Jedoch, ein logistisches Problem war, dass wir unsere Schützlinge auf die einzelnen Vereinsmitglieder verteilen mussten, wovon einige zu dem Zeitpunkt nicht mobil waren, was z.B. notwendige Tierarztbesuche komplizierte und den Wunsch nach einem festen Standort für alle Vereinsfrettchen immer größer werden ließ.

 

 

Anno 2006 - unser Tierheim

 
 
 
 

Mit dem Hauskauf von Fam. Nonnast in Elze bekam die Frettchen-Arche 2003 e.V. ihr ersehntes Tierheimgebäude, nebst einem separaten Büro, zur Verfügung gestellt. Leider war das Gebäude zwar zuvor bewohnt gewesen, aber nicht in einem bewohnbaren Zustand. So folgten zunächst die dringend notwendigen Ausbau- und Sanierungsarbeiten am Tierheimgebäude (Z.B. eine neue Haustür wurde montiert, die Fenster saniert, die Holzöfen durch eine Zentralheizung ersetzt und aus dem alten Badezimmer wurde ein Gäste WC usw.) .

Am 05.12.2007 erhielt Fr. Nonnast, stellvertretend für den Verein, vom Landkreis Hildesheim /Veterinäramt die Erlaubnis nach §11 lt. Tierschutzgesetz zum gleichzeitigen Halten von maximal  30 Frettchen im Tierheimgebäude, aber der Verein erhielt die Auflage noch eine Quarantänestation zu bauen. Weitere Kosten, die nicht einkalkuliert waren.

Jedoch im Oktober 2009 haben wir die Tierheimerweiterung für unsere Quarantäne fertigestellt und konnten sie in Betrieb nehmen. Diese Baumaßnahme ermöglichte uns eine großzügige Spende von der "Stiftung Tierschutz Hannover".


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Aktuell

  • Bauen wir an unserem neuen Rosengarten, wo unsere Tierheimbewohner ihre letzte Ruhestätte finden 
  • Sanieren/dämmen die Fassade über dem Tierheimgebäude um die Heizkosten für das Tierheim zu reduzieren  
  • und stecken in den Vorbereitungen zur Baugenehmigung (ja, wir benötigen wirklich eine Baugenehmigung !!) für unser neues großes, offenes Außegehege.